Das Wichtigste vorab
Gäste scannen einen QR-Code mit der Kamera-App ihres Smartphones, die auf modernen Handys dafür ausreicht. Sie landen auf der Seite eures Albums, wählen Fotos oder Videos aus und laden sie hoch. Eine App oder ein Konto brauchen sie dafür bei BilderRegen nicht. Damit das klappt, muss der Code gut sichtbar sein und kurz erklärt werden.
Die Tischkarte aus der App
Ihr müsst nichts selbst gestalten. Im Album-Dashboard findet ihr unter „Teilen“ die Kurzinfo als PDF. Die erste Seite ist ein Aushang mit QR-Code und kurzer Anleitung für eure Gäste. Daraus druckt ihr die Tischkarte. Die zweite Seite ist eine Übersicht nur für euch und gehört nicht auf den Tisch.
Den QR-Code gibt es außerdem als Bild zum Speichern. Das ist praktisch, wenn ihr ihn in eine eigene Gestaltung einbauen wollt, etwa in die Menükarte, das Programmheft oder die Einladung.
Wo der Code hingehört
Je öfter Gäste ihn sehen, desto mehr Bilder bekommt ihr. Gut geeignet sind mehrere Plätze:
- Auf jedem Tisch: Der Code liegt dort, wo die Gäste ohnehin stundenlang sitzen. Ein Aufsteller in Griffweite ist besser als ein Blatt, das unter Tellern verschwindet.
- Am Eingang oder beim Empfang: Wer ankommt, erfährt gleich, wohin die Fotos sollen.
- Bei Gästebuch und Geschenketisch: Dort bleiben Gäste stehen und haben Zeit zum Scannen.
- An der Bar: Wartezeit ist Scanzeit.
- Beim Fotografen oder am Fotopunkt: Wer sich fürs Gruppenbild aufstellt, hat meist ein Handy in der Hand.
- Auf der Menükarte oder im Programmheft: Er liegt direkt vor der Nase, auch wenn die Tischkarte schon weggeräumt ist.
Größe und Druck
Druckt den Code lieber etwas größer als zu klein, damit er auch im gedämpften Licht des Abends zuverlässig erkannt wird. Helles Papier und dunkler Druck erkennen Handys am besten. Verzichtet auf Muster, Farbverläufe oder Fotos unter dem Code. Probiert den fertigen Ausdruck vorher mit zwei oder drei verschiedenen Handys aus, auch bei schwächerem Licht.
Der Kartentext: kurz und freundlich
Die Tischkarte aus der App enthält bereits eine kurze Anleitung. Wollt ihr eigene Worte verwenden, haltet den Text knapp: eine Zeile, was passiert, eine Zeile, wie es geht. Zwei Beispiele:
- „Teilt eure Fotos mit uns! Code scannen, Bilder auswählen, hochladen. Ganz ohne App.“
- „Eure Bilder sind unser schönstes Geschenk. Scannt den Code und ladet hoch, was ihr heute festhaltet – gern auch noch morgen.“
Passwort und Freigabe nicht vergessen
Habt ihr einen Passwortschutz eingerichtet, gebt das Passwort getrennt weiter, zum Beispiel in der Einladung oder mündlich, sonst stehen eure Gäste vor verschlossener Tür. Auf die Tischkarte gehört es nicht: Die Kurzinfo verweist Gäste dafür auf die Gastgeber. Habt ihr die Freigabe eingeschaltet, erscheinen neue Fotos erst, wenn ihr sie bestätigt habt. Ein kurzer Satz auf der Karte („Neue Bilder erscheinen nach unserer Freigabe“) erspart Nachfragen, warum das Foto nicht sofort zu sehen ist.
Schon in der Einladung auf das Album hinweisen
Ein Hinweis in der Einladung oder im Programmheft zahlt sich aus. Gäste wissen dann vorab, dass ihr ihre Fotos gern hättet, und denken eher daran, sie nach der Feier hochzuladen. Zwei Sätze genügen, etwa: „Eure Fotos vom Tag sammeln wir in einem gemeinsamen Album. Den QR-Code findet ihr auf eurem Tisch.“ Zusätzlich könnt ihr den Link nach der Hochzeit noch einmal in eure Gruppe schicken.
Wollt ihr irgendwann keine neuen Bilder mehr, schließt ihr die Uploads mit einem Schalter. Bis dahin bleibt das Album offen, solange euer Paket läuft.
Wenn jemand den Code nicht scannen kann
Nicht jeder Gast ist technikaffin. Hilfreich ist ein kurzer Hinweis auf der Tischkarte, dass es auch mit einem Link geht, und ein Mensch im Freundeskreis, der Fragen beantwortet. Mit „Link senden“ im Dashboard verschickt ihr den Link außerdem direkt, etwa in die Hochzeitsgruppe.
